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Lohnabtretung unterschrieben und was nun?

Bei vielen Krediten verlangen die Banken eine Lohnabtretung. Was passiert aber nun, wenn man in Zahlungsverzug gerät und die Bank sich auf die Lohnabtretung beruft? Wieviel bleibt dann dem Schuldner vom Gehalt? Nichts?

NEIN! Hier hat der Gesetzgeber mit § 400 BGB vorgesorgt. Danach ist nämlich nicht abtretbar, was nicht der Pfändung unterworfen ist. Damit schützt der Gesetzgeber den Schuldner. Damit soll verhindert werden, dass dem Schuldner als Gläubiger der unfpändbaren Forderung die Lebensgrundlage entzogen wird.

Sie brauchen sich also nicht sorgen, wenn einer Ihrer Gläubiger eine Lohnabtretung von Ihnen gefordert hat. Mehr als den der Pfändung unterworfenen Betrag kann der Gläubiger nicht verlangen. Der Rest bleibt unverändert bei Ihnen. Der Gläubiger wird also nicht besser gestellt als jeder andere Gläubiger der Ihren Lohn pfänden kann.

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