Ab wann lohnt sich ein Insolvenzantrag?
Nun er lohnt sich bei Schulden von weniger als 2.500 EURO nicht. Dies ist nämlich die Summe, die an Gerichts- und Insolvenzverwalterkosten für das Insolvenzverfahren im Schnitt anfallen und die man nach Ende des Verfahrens an den Staat zahlen muss.
Wer also zwar sehr viele Gläubiger, aber nur eine geringe Schuldsumme hat, sollte kein Insolvenzverfahren ins Auge fassen.
Ist die Schuldsumme unwesentlich höher, aber liegt auch pfändbares Einkommen vor, lohnt sich ein Insolvenzverfahren ebenfalls nicht. Denn zu den oben genannten Kosten werden dem Insolvenzschuldner noch die pfänbaren Einkommensbezüge abgenommen und damit die Schulden beglichen. Reichen diese aus, um die Schulden in 6 Jahren abzuzahlen, sollten sie nicht in die Insolvenz gehen.
Ist die Schuldsumme jedoch wesentlich höher, lohnt sich ein Insolvenzverfahren durchaus.
